Audio Research PH9 im Test bei HifiTest

Die Audio Research spielt einfach unnachahmlich, sie hat einfach dieses Timbre, diese Portion Extra-Substanz und Schmelz, die es andernorts in dieser Kombination einfach nicht gibt. Schlagzeuger Joey Baron braucht auf dem „Up and Coming“ des John-Abercrombie-Quartetts ungefähr einen einzigen Beckenschlag, um mich davon zu überzeugen, dass alles gut ist. Die leise Stimme in mir, die mich immer mal wieder dazu überreden will, die uralten Alumembranen meiner Hochtontreiber vielleicht doch mal gegen etwas Neues zu tauschen, ist weg. Schlagartig. Es funkelt und strahlt prächtig oben herum – alles perfekt. Die PH9 schafft dieses erstaunliche Kunststück, Dynamik extrem überzeugend darzustellen und immer etwas aufregender zu klingen als alle anderen. Ob die PH9 das nun einen Deut schlechter macht als die Reference Phono 3 oder gar die gewaltige Reference 10, kann ich Ihnen ohne direkten Vergleich (Wink mit dem Zaunpfahl, zum Zweiten) kaum sagen, der Tenor ist jedenfalls gleichermaßen einmalig. Sie können‘s einfach, die Jungs und Mädels aus Minnesota. Die Ph9 trifft genau das einmalig schöne Audio-Research-Timbre, spielt groß, offen und macht Vinylwiedergabe zu einem ganz besonderen Erlebnis

HifiTest 07/2017

Lesen Sie den vollständigen Testbericht hier:
Testbericht HifiTest 07/2017