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Millennium M-Matte im Test bei image hifi

Millennium audio vision M-Matte

Den ersten Durchgang absolvierte ich mit der Samtseite nach oben. Schon hier musste ich der Kohlenstoffscheibe Respekt zollen. John Butlers Vinylausgabe von Flesh + Blood lief ruhiger und gewann an Tiefe in der Ausleuchtung des Aufnahmeraums. Andere Matten verschwiegen bei dieser Platte einiges vom Glanz des flirrenden Spiels auf der Dobro, klangen matter und müder als mein Cello ohne Auflage. Lediglich die Korrektur des VTA um drei Millimeter war erforderlich, um meinen Dreher auf ein Niveau zu hieven, das des Ofteren für ungewohnte Gänsehaut sorgte, auch bei dutzendfach gehörten Scheiben. Liegt die Platte direkt auf der Karbon-Seite, steigert sich die Darbietung nochmals in Richtung feurige Dynamik bei gleich hohem Niveau an Feininformationen. Der positive Effekt der M-Mat ist so dramatisch, dass ab heute nur noch „mit“ gehört wird. Eine überschaubare Investition mit beidseitig überzeugender Wirkung.

Georg-Colestin Jatta,
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Testbericht image hifi 05/2014